Dead Snow [2009] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 14. Dezember 2009 um 23:07 Uhr

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Review (Von Admin)

Das klassische Opening für einen Splatterfilm: Eine Frau rennt begleitet von dramatischer Musik von einem unbekannten Verfolger weg, wird gefasst und getötet. Boooom! Das war’s dann auch schon mit dem Vorspann. Danach folgt ein Szenewechsel zu vier jungen Männern, die im Auto fahren und belanglose Gespräche führen. Direkt hinter ihnen sind die drei Freundinnen der Typen in einem weiteren Auto und fahren hinterher. Die Teenies fahren nämlich gerade in den Urlaub, auf das Land zu einer kleinen Waldhütte. Der Fall scheint klar zu sein: Wiedermal ein ganz typischer Teenie-Splatter, von denen es schon tausende mit der gleichen Story gibt… Aber immerhin lässt Regisseur Tommy Wirkola ein bisschen Selbstironie springen indem er diese Tatsache selbst zu Wort kommen lässt: „Welche Filme beginnen damit, dass ein paar Freunde zu einer Hütte gehen und ihre Handys nicht funktionieren?“ Darauf antwortet eine der Frauen: „Freitag der 13te (…) Die beiden Tanz der Teufel“. Die abgeklatschte Story wird durch diesen Entfremdungseffekt zumindest ein wenig gerechtfertigt.

Als die Gruppe bei der Hütte ankommt, wird erstmal Party gemacht. Toben im Schnee, Bier, Kartenspiele und unterhaltsame Gespräche bei nächtlichem Beisammensein. Noch in der gleichen Nacht erscheint unerwartet ein älterer, unfreundlicher und geheimnisvoller Mann, der die junge Gruppe nach ein wenig Gastfreundschaft in ihrer Hütte bittet. Die Gruppe bittet ihn hinein und bietet ihm einen Kaffee an. Als sie ins Gespräch kommen, beginnt der geheimnisvolle Mann plötzlich von der Gegend zu sprechen in der sie sich befinden. Grausame Dinge sollen hier zu Zeiten des zweiten Weltkriegs und der Besetzung der Nationalsozialisten passiert sein. Unter der Führung eines grausamen Nazioberst sollen die Bewohner gefoltert, gequält und bestohlen worden sein. Kurze Zeit später verlässt der eigenartige Mann die junge Gruppe wieder und begibt sich zurück in sein draussen aufgestelltes Zelt. Els er da ist bestätigen sich seine Worte auf grausame Art und Weise: Direkt vor seinem Zelt wird ihm hinterrücks von einem Unbekannten die Kehle durchgeschnitten. Damit hätten wir nach knapp 27 Minuten den ersten kleinen Splatter-Effekt.

Später macht die Gruppe dann auch ihre eigenen Erfahrungen mit den unbekannten Killern, von denen man bereits im Vorhinein weiss, dass sie killende Nazi-Zombies sind. Eines der Mädchen wird von einem der Nazi-Zombies angegriffen und getötet als sie gerade auf dem Klo ist. Als sie nicht mehr zurück kommt macht sich der Rest der Gruppe Sorgen und begibt sich auf die Suche nach ihr. Allmählich bricht Panik aus und als plötzlich ein abgetrennter Kopf vor dem Hüttenfenster erscheint und ein Nazi-Zombie versucht in die Hütte ein zu dringen, beginnen die Jugendlichen um ihr Leben zu kämpfen. Mit einer alten Schrotflinte bewaffnet verbarrikadieren sie die Hütte. Doch der Zombie ist robuster als angenommen und nach kurzer Zeit muss Alex, der Fettsack der Gruppe, dran glauben: Der wiederauferstandene Nazi bohrt ihm die Finger in die Augen und reisst seinen Kopf in zwei Teile. Ein wunderbarer Splattereffekt! Im weiteren Verlauf des Films versucht sich die Gruppe auf zu teilen. Zwei sollen in der Hütte warten und zwei weitere sollen sich zu den Autos durchkämpfen und Hilfe holen. Doch die Nazihorden werden immer zahlreicher…

Fazit

Der Film ist ganz ok und vor allem in den letzten 30 Minuten geht so richtig was ab. Mit improvisierten Waffen liefern sich die Übriggebliebenen eine blutige Schlacht mit den Nazi-Zombies. Die Splatter-Effekte sind ganz gut gemacht und werden das Herz eines jeden Splatter-Fans höher schlagen lassen. Alles in Allem also ein empfehlenswerter Film, der auch für Einsteiger in das Genre geeignet ist. Eine Mischung aus antifaschistischen Ressentiments, Teenie-Horror und hochklassigem Splatter! Also besorgen!

Wertung

7/10 stern1stern1stern1stern1stern1stern1stern1stern1stern1stern1

 

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