Im Film sieht man zwei Ärzte, welche bei einer Autopsie zwei Leichen aufbereiten und ihrer routinemässigen Arbeit nachgehen. Jedes Detail ist genaustens gefilmt: Der Brustkorb wird aufgeschnitten, das Gehirn entfernt und danach alles wieder zugenäht. Als die beiden Leichen fertig aufbereitet sind, wird alles sauber gemacht und aufgeräumt. Doch nach der Arbeit bleibt einer der Ärzte, der durch die Aufbereitung der beiden Leichen offensichtlich sexuell erregt wurde, noch länger da und begibt sich mit einer weiblichen Leiche allein in ein Autopsiezimmer. Er nimmt Marta Arnau, wie die Frau zu Lebzeiten hiess, die Kleider ab und schneidet ihr danach den Brustkorb auf. Von der aufgeschlitzten Leiche macht er mit seiner Kamera Fotos und onaniert dabei. Gleich darauf legt er sich auf sie und beginnt sie sexuell zu schänden um seine nekrophilen Phantasien zu befriedigen. Als er fertig ist, räumt er alles auf. Als wäre nichts gewesen. Einzig ihr Herz nimmt er mit nach Hause und püriert dies in seinem Mixer. Danach verfüttert er es seinem Hund.
Der Film "Aftermath" ist alles andere als leichte Kost und thematisiert das Thema der Nekrophilie auf intensive und erschreckende Art und Weise. Was schon "Nekromantik" von Jörg Buttgereit zum Thema eines Films gemacht hat, wird in "Aftermath" auf die Spitze der Perversion getrieben. Dieser Film ist mit Sicherheit ein absoluter Tabubruch und sollte nur von Menschen gesehen werden, die starke Nerven und einen stabilen Magen haben.